Demokratieverständnis bei den Studenten der Hochschule für Bildende Künste (HfBK) Dresden? - Fehlanzeige!

Studenten der HfBK haben seit Mittwoch,29. Mai, vormittags die Hochschulbibliothek besetzt. Der Grund für den Protest: Leiterin Barbara Lenk hatte für die Kommunalwahl in Meißen als Parteilose auf der Liste der AfD kandidiert.

Das allein genügte, um den antidemokratischen Protest loszutreten. "Die Besetzung soll auch in der Nacht fortbestehen“, meldet die DNN am 29. Mai.

 

MdB Detlev Spangenberg, Vorsitzender des AfD-Kreisverbandes Meißen, für den Barbara Lenk für den Kreistag kandidiert, erklärt:

 

Ich bin entsetzt darüber, was die jungen Leute sich hier herausnehmen. Es ist eine große Schande, mit welch fragwürdigem Demokratieverständnis hier marodiert wird. Frau Lenk hat für eine demokratische Partei kandidiert, die als zahlenmäßig größte Oppositionspartei sowohl im Bundestag als auch in den Landesparlamenten sowie Kreis- und Gemeinderäten vertreten ist.

Die Bedrohung durch diese Studenten spiegeln eine gefährliche, eine diktatorische, menschenverachtend hinweisende Grundhaltung wieder. Ist es Erpressung, Mobbing, Nötigung? Die Staatsanwaltschaft wird es klären müssen. Ob es Hausfriedensbruch oder Hausbesetzung ist, dies wird wohl auch die Institutsleitung beschäftigen. So sieht demokratischer Protest jedenfalls nicht aus. Stellt sich die Frage, sind das die gleichen Linksradikalen, die schamlos am 13. Februar die erneute Zerstörung Dresdens fordern? Sieht so die Toleranz und der Humanismus dieser Generation aus? Vor dieser Zukunftsvision sollte man Angst haben. Unter Meinungsvielfalt verstehen diese Protestler anscheinend nur die Summe ihrer eigenen Meinungen, jedoch keine davon abweichende.

Der Rektor der Hochschule, Matthias Flügge, Kanzler Jochen Beißert und Bibliothekskommissarin Constanze Perez betonen, dass sie hinter Lenk und zu ihrer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber stehen. Auch wir als AfD-Meißen werden unsere Kandidatin unterstützen, verbunden mit der Hoffnung, die jungen Leute überzeugen zu können, ihren Protest friedlich zu beenden, denn die psychische Belastung, die die Mitarbeiterin durch diese Aktion erfährt, sollte auch beim politischen Gegner Beachtung finden.

 

 

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