Deutschland - Der große Verlierer unter den Industrienationen; Handgemacht durch die Bundesregierung

Absturz der Wettbewerbsfähigkeit - Terrorismus und organisierte Kriminalität steigen - 3. Welt Länder vor Deutschland

Deutschland ist in der Ranking-Liste des World Economic Forum „gleich um vier Ränge (von Platz drei in 2018) auf den siebten Platz abgestürzt. Es ist die schwächste Positionierung des Landes seit der Finanzkrise seit zehn Jahren“ so die „Welt“ gestern (10.10.) über die gesunkene Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Bewertet wurden 141 Länder, in Europa liegen nun nicht nur die kleine Schweiz, sondern auch die Niederlande vor Deutschland. (Auf den ersten drei Positionen: Singapur, USA und Hongkong). https://www.welt.de/wirtschaft/plus201584980/Wettbewerbsfaehigkeit-Deutschland-der-grosse-Verlierer-unter-den-EU-Nationen.html?ticket=ST-A-60923-nwIM7fei21oLTS41AgcL-sso-signin-server

 Vier Ränge zurückgefallen in einem Jahr – das zeigt, wie massiv die Regierungspolitik dem Land wirtschaftlich schadet. Der Zusammenhang mit der Regierungspolitik wird klar, wenn man sieht, wo Deutschland schlechter abschneidet: Besonders bei der Inneren Sicherheit, wo Deutschland insgesamt nur auf Rang 48, beim Punkt „Organisierte Kriminalität“ sogar nur auf Platz 74 (!) liegt.  Was die Welt allerdings nicht erwähnt: Bei der Häufigkeit von Terroranschlägen liegt Deutschland an 111. Stelle zwischen Indonesien (110) und China (112).http://reports.weforum.org/global-competitiveness-report-2019/competitiveness-rankings/#series=TERRORISMINCIDENCEIDXGCI4

Wohl gemerkt, führen Länder, die keine Terroranschläge hatten, die Liste an. Das bedeutet, dass es 110 Länder gibt, die weniger Terror zu verzeichnen haben als Deutschland, aber nur 30, die mehr Terroranschläge erleiden mussten.

Dass das Land in eine Rezession schlittert, ist auch der Umweltpolitik der Bundesregierung geschuldet. Arbeitsplätze in der Chemie-, der Automobil- und der Automobilzulieferer-Branche gehen verloren. „Deutschlands Vorzeigebranche, die Metall- und Elektroindustrie, ist im zweiten Quartal in die Rezession abgerutscht.“ (DNN, 08.08.19: https://www.dnn.de/Nachrichten/Wirtschaft/Weniger-Auftraege-weniger-Produktion-Metall-und-Elektroindustrie-rutscht-in-Rezession-ab)

 Der Focus listet im neuesten Artikel (Freitag, 11.10.) die Stellenabbaupläne der Großkonzerne auf. Fazit: In den nächsten Jahren sollen über 100.000 Stellen abgebaut werden.(https://www.focus.de/finanzen/boerse/stellen-in-gefahr-deutschlands-grosskonzerne-bauen-bis-zu-102-000-stellen-ab_id_11225410.html)

Für Ökonom Heiner Flassbeck (ehemaliger Chefvolkswirt der UNO-Organisation für Welthandel und Entwicklung, UNCTAD) ist Deutschland bereits in der Rezession. Er kritisiert die Zahlen des Statistischen Bundeamtes als nicht nachvollziehbar. „Die starken Einbrüche im Produktionssektor werden einfach ignoriert, sie werden korrigiert durch angebliche Entwicklungen im Dienstleistungssektor, die aber niemand kennt. Das ist absolut fahrlässig. Das Amt ist Ratgeber der Bundesregierung – und führt Kanzlerin und Kabinett in die Irre.“ (https://taz.de/Oekonom-ueber-wirtschaftlichen-Abschwung/!5628413/)

In Bremen, dem Saarland und Rheinland-Pfalz liegt das Bruttoinlandsprodukt niedriger als im Vorjahr (jeweils bezogen auf das erste Halbjahr!), in Sachsen beträgt das Wachstum 0,0 Prozent. (https://www.welt.de/wirtschaft/article201385612/Maschinenbau-Made-in-Germany-steckt-bereits-in-der-Rezession.html)

„Baden-Württemberg, Niedersachsen oder Sachsen, die stark auf den Fahrzeugbau spezialisiert sind, wuchsen ebenfalls geringer als der deutsche Durchschnitt.“ (https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/rezession-voraus-in-welchen-bundeslaendern-die-wirtschaft-bereits-schrumpft/25062372.html)

 

 

Ihr MdL Thomas Kirste

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