Dresdner „Seenotretter“ betätigen sich erneut als Schlepper und moralische Erpresser

Die Dresdner „Seenotretter“ von „Mission Lifeline“ haben mit einem neuen Boot wieder direkt vor der libyschen Küste illegale Migranten aufgenommen. Dabei ignorierten sie die anrückende libysche Küstenwache, die eigentlich für Rettungsfälle verantwortlich ist.

 

Carsten Hütter, sicherheitspolitischer Sprecher, erklärt:

 

Die angeblichen ‚Seenotretter‘ haben hier erneut bewiesen, dass ihr eigentliches Geschäftsmodell Schleppertum und moralische Erpressung ist. Wer sich sogar mit der Küstenwache anlegt, nur um illegale Einwanderer unbedingt nach Europa zu bringen, dem muss jegliche Unterstützung entzogen werden.

Wer wirklich verhindern will, dass afrikanische Wirtschaftsflüchtlinge im Mittelmeer ertrinken, der muss diese postwendend zurück nach Afrika fahren, am besten in die sicheren und beliebten Urlaubsländer Tunesien und Marokko. Ähnlich funktioniert seit Jahren das australische Modell erfolgreich: Jeder, der illegal australischen Boden betritt, wird postwendend in Unterkünfte außerhalb des Landes gebracht, in denen die Migranten ihre Asylanträge stellen können.

Dass die Crew von ‚Mission Lifeline‘ wieder aktiv ist, könnte auch an der Rückendeckung aus der Politik liegen. CDU-Ministerpräsident Kretschmer bot dem Kapitän kürzlich erst ein Gespräch in der Staatskanzlei an. Wer Schleppern derart den roten Teppich ausrollt, macht sich mitverantwortlich für illegale Migration und ein Auseinanderbrechen der EU an dieser zukünftig entscheidenden Frage.“

 

 

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