Eigene Immobilien mit Steuersenkung und Bürokratieabbau ermöglichen

Wie die „Freie Presse“ berichtet, will die Landesregierung 40 Millionen Euro an Krediten zum Immobilienerwerb in Eigennutzung im ländlichen Raum ausgeben.

 

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher, kommentiert:

Wieder einmal beweist die CDU-SPD-Staatsregierung ihre Unfähigkeit in Sachen Wirtschaftsförderung im ländlichen Raum. Es ist nicht die Aufgabe der Landesregierung, in den Immobilienmarkt einzugreifen, indem günstige Kredite an Privatpersonen im ländlichen Raum vergeben werden. Dafür gibt es bereits die Kreditprogramme der KfW-Bank und ILE-Fördermöglichkeiten.

Die billigen ‚Staats-Kredite‘ werden dafür sorgen, dass die Immobilienpreise steigen und einkommensschwache Bürger sich übermäßig verschulden. Das erinnert stark an die Immobilienkrise USA von 2007.

 

Um den ländlichen Raum attraktiver zu machen, ist es wichtig, massiv in die Infrastruktur zu investieren, d.h. Kleinstädte müssen an die S-Bahnnetze der drei sächsischen Großstädte angeschlossen, Gesundheitseinrichtungen erhalten und die Leistungsfähigkeit des Internet verbessert werden.

 

Wenn die Staatsregierung den Erwerb von Wohneigentum wirklich erleichtern will, muss sie das Genossenschaftsmodell stärken. Gleichzeitig könnten Brachflächen als Eigenheimstandorte ausgewiesen werden. Zudem sollte der Staat seine Steuergier zügeln und die Grundsteuern und Grunderwerbssteuer senken sowie viele unsinnige Bauvorschriften streichen. All diese Maßnahmen würden das Bauen, auch für einkommensschwache Bürger, finanziell erleichtern.“

 

 

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