„Handwerkerimport“ stoppen und endlich Meisterpflicht wieder einführen

Der Präsident der Handwerkskammer Leipzig fordert die Wiedereinführung der Meisterpflicht, denn die 2004 abgeschaffte Meisterpflicht habe gravierende Auswirkungen auf das Handwerk, berichtet die DNN.de

 

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher, kommentiert:

 

Die AfD unterstützt seit Jahren die Forderung der Handwerkskammer zur Wiedereinführung der Meisterpflicht. Die Abschaffung der Meisterpflicht durch die Rot-grüne Bundesregierung war ein großer Fehler.

Die Qualität der Gewerke hat sich verschlechtert, weil viele Einzelselbstständige schnell vom Markt verschwinden und somit die fünfjährige Gewährleistungsfrist verloren geht. Was aber noch viel schlimmer ist - es fehlen dem deutschen Handwerk die Lehrlinge.
2004 waren rund 25.000 Fliesenleger-Unternehmen mit 3000 Lehrlingen am Markt tätig. 2016 waren es nur noch 2200 Lehrlinge, bei 69.000 Firmen, von denen die meisten Einzelunternehmen waren.
Der Akademisierungswahn und die Abschaffung der Meisterpflicht haben dazu geführt, dass es zu wenige Lehrlinge gibt. Die Behauptung der linksgrünen CDU, dass wir aus Dritt-Staaten Handwerker ‚importieren‘ können ist ein Irrglaube. Qualität muss gelernt werden und kann nicht mit dem Fischerboot aus Kleinasien oder Afrika geholt werden.
Während die CDU nicht mehr die Interessen der Handwerker vertritt, setzt sich die AfD für das deutsche Handwerk ein. Die AfD-Fraktion fordert, dass der Meistertitel wieder gestärkt und finanziell gefördert werden muss (Antrag Drs.6/6607).“

 

 

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