Job-Killer Elektro-Auto: 16.000 Jobs in Sachsen gefährdet

Nach dem Abbau von 860 Arbeitsplätzen bei Continental in Limbach-Oberfrohna werden weitere Hiobsbotschaften bekannt. Laut einer Studie von Netzwerk Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) sind von den 80.000 Jobs in der sächsischen Autobranche 16.000 gefährdet, weil für Elektroautos deutlich weniger Teile gebraucht werden.

Mario Beger, wirtschaftspolitischer Sprecher, erklärt:

„Ob Continental, Fischer-Hydroforming in Chemnitz oder Powertrain in Oelsnitz – die Einschläge kommen immer näher. Leichtfertig werden gut bezahlte Jobs in Sachsen dem planwirtschaftlich geförderten Umstieg auf das E-Auto geopfert. Treibende Kraft hinter dieser Entwicklung: die CDU in Bund und Land.

Dabei ist diese De-Industrialisierung, die mit Klimaschutz begründet wird, nicht einmal ökologisch. Die Mär vom angeblich ökologischen Elektro-Auto hat eine Studie des Ifo-Instituts längst widerlegt. Zum einen ist die Produktion der Batterien viel zu CO2- und energieintensiv. Zum anderen ist es sinnlos, E-Autos mit Atom- und Kohlestrom zu betreiben. Solange es keine wirtschaftlichen Speicher für Wind- und Solar-Energie gibt, wird sich dies auch nicht grundlegend ändern.“

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