Von der Uni in den Landtag: Lucie Hammecke, DNN vom 02.Oktober 2019

 „Kreißsaal, Hörsaal, Plenarsaal“, diese als verächtlich gedachte Formulierung über Abgeordnete, die nichts, aber auch nichts vom Leben wirklich kennen und nun über andere bestimmen können, ist im Sächsischen Landtag bei den Grünen wieder wahr geworden.

 

 Die 22jährige Lucie Hammecke rühmt sich auch nicht zu wissen, was sie eigentlich zu tun hat, aber eines weiß sie genau, niemals einen AfD-Abgeordneten als Landtags-Vizepräsidenten zu wählen, auch wenn diese Partei die größte Oppositionspartei ist. Das ist eigentlich auch vernünftig, denn die Vertreterin einer diktatorischen Gängelpartei, die mit Verboten und Schikanen eine Gesellschaft aufbauen will, kann keinen demokratischen Abgeordneten wählen. Sie ist - wie sie sagt - auch viel näher an den Lebensrealitäten der jungen Generation, als es die älteren Kollegen sind. Nun wissen wir es. Mit nur 22 Jahren kann man richtige Politik machen, nur wenn man noch nie im Leben seinen Lebensunterhalt selbst verdient hat, noch nie mit wenig Geld auskommen musste, dann ist man die richtige Politikerin.

 

Dass sie nebenbei auch die dümmliche, sogenannte Gleichstellungs-Politik, die Bevorzugung von Frauen in der Gesellschaft vertritt, ist hierbei nur folgerichtig.

 

Wir von der AfD bekräftigen noch einmal deutlich unsere Vorstellungen für die Ausübung eines politischen Amtes: man muss mindestens fünf Jahre mit eigener Arbeit seinen Lebensunterhalt verdient haben. Dann, aber auch nur dann, ist die Chance groß, dass der gewählte Politiker auch die Lebenswirklichkeit seiner Wähler nachempfinden kann und in deren Sinn seine Entscheidungen fällt.

 

MdB Detlev Spangenberg

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