Zum Fall Jörg Bernig erklärt der kulturpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Thomas Kirste:

„Jörg Bernig wurde in geheimer Abstimmung zum Kulturamtsleiter der Stadt Radebeul gewählt. Diese demokratische Entscheidung gilt es zu akzeptieren – ganz gleich, von wem die Stimmen für Bernig kamen. Wenn nun aber diese in formeller Hinsicht makellose Wahl rückgängig gemacht wird, so siegt der linke Zeitgeist über unsere demokratische Kultur. Das dürfen wir nicht zulassen.

Jede politische Strömung muss die in unseren Parlamenten getroffenen Mehrheitsentscheidungen mittragen. Weicht eine Seite davon ab, verlässt sie das Spielfeld der Demokratie und tritt die gemeinsam aufgestellten Regeln mit Füßen.

Gewiss ist Jörg Bernig ein kritischer Geist, der es liebt querzudenken. Er nutzt dafür die Macht kluger, durchdachter Worte und beschreitet damit einen bürgerlichen Weg. Warum ausgerechnet eine solche Person der Stadt Radebeul schaden soll, leuchtet mir nicht ein.“

Der Obmann der sächsischen AfD-Landtagsfraktion im Ausschuss Kunst, Kultur, Medien und Tourismus, Jörg Kühne - AfD Leipzig, ergänzt:

„Erschreckend ist, dass drei Jahrzehnte nach den friedlichen Umwälzungen in Sachsen ein ganz normaler demokratischer Vorgang eine derartige Medienbegleitung mit dem Ziel der Diskreditierung des gewählten Mannes hervorruft. Dies zeigt auf schockierende Weise die eklatanten Demokratiedefizite einiger Kunst- und Kulturschaffender in unserem Land auf!“

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